FritzBox: Update schließt kritische Sicherheitslücke

  • Hi :)


    Zunächst unbemerkt: Das
    jüngste Update für die FritzBox stopft eine Sicherheitslücke, über die
    Hacker ungehindert auf Router zugreifen können.

    Eine Lücke im System
    ermöglichte es Hackern wohl, über die Internet-Telefonie (Voice Over
    IP) ins System zu gelangen und von dort die Kontrolle über Router zu
    übernehmen. Da dieser Dienst im Bereich der Administrationsrechte (root)
    liegt, hätten Angreifer damit die Möglichkeit mitzulesen, mitzuhören
    und Systemänderungen vorzunehmen. Außerdem wäre es über den gekaperten
    Router möglich, selbst online zu gehen.


    Auch die FritzBox 7580 war von der kritischen Sicherheitslücke betroffen.

    Eine Lücke im System
    ermöglichte es Hackern wohl, über die Internet-Telefonie (Voice Over
    IP) ins System zu gelangen und von dort die Kontrolle über Router zu
    übernehmen. Da dieser Dienst im Bereich der Administrationsrechte (root)
    liegt, hätten Angreifer damit die Möglichkeit mitzulesen, mitzuhören
    und Systemänderungen vorzunehmen. Außerdem wäre es über den gekaperten
    Router möglich, selbst online zu gehen.

    Sicherheitslücke mit Update geschlossen

    Ohne es zu wissen, hat AVM die Lücke bereits geschlossen. Mit dem jüngsten Update auf FritzOS 6.83, das seit März 2017 nach und nach für praktisch
    alle aktuellen FritzBox-Modelle veröffentlicht wurde, ist der Zugriff
    von außen nun nicht mehr möglich. Das berichtet das Online-Magazin Heise. Betroffen waren die Modelle 7390, 7490 und 7580 mit den Firmware-Versionen 6.80 oder 6.81.


    Regelmäßige Updates schützen?

    Um sich effektiv
    gegen jegliche Sicherheitslücken zu schützen, ist ein regelmäßiges
    Update der Router-Firmware auf die neuste Version immer essentiell. Auf einer Internetseite des Herstellers lässt sich Ihre aktuelle Firmware-Version einsehen. Falls Sie automatische Updates für Ihre FritzBox wünschen, stellen Sie diese Option auch dort ein.



    Quelle: ComputerBild